Viele Menschen meiden Wildpflanzen aus Angst vor dem Fuchsbandwurm. In dieser Folge schauen wir gemeinsam auf die echten Risiken.
Kaum ein Thema sorgt beim Wildkräutersammeln für so viel Unsicherheit wie der Fuchsbandwurm. Vielleicht hast du selbst schon einmal gehört, dass man wegen ihm besser keine Brombeeren pflücken oder Wildkräuter sammeln sollte. Genau deshalb schauen wir in dieser Folge ganz bewusst auf die echten Zahlen, wissenschaftliche Studien und die tatsächlichen Risiken hinter der Angst.
Du erfährst, wie wahrscheinlich eine Erkrankung wirklich ist, wer gefährdet ist und warum Wildkräutersammlerinnen meist deutlich entspannter bleiben können, als viele denken. Gemeinsam werfen wir einen Blick auf aktuelle Erkenntnisse aus Deutschland, Österreich und der Schweiz und sprechen darüber, welche Vorsichtsmaßnahmen sinnvoll sind und welche eher aus Panik entstanden sind.
Diese Folge soll dir helfen, die oft tief sitzende Angst vor dem Fuchsbandwurm neu einzuordnen, damit du wieder mit mehr Vertrauen und Freude draußen unterwegs sein kannst. Denn Wildpflanzen sollen verbinden und bereichern und nicht ständig ein mulmiges Gefühl auslösen.
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In dieser Folge erfährst du
Hier findest du die Quellenangaben zu dieser Folge:
– Robert Koch-Institut: RKI-Ratgeber Echinokokkose, Stand 09.01.2024.
– Bundesamt für Gesundheit (Schweiz): Fuchsbandwurm (Echinokokkose), veröffentlicht 15.02.2022.
– AGES Österreich: Fuchsbandwurm – alveoläre Echinokokkose, abgerufen 2025.
– Kern P, Ammon A, Kron M et al.: Risk Factors for Alveolar Echinococcosis in Humans. Emerging Infectious Diseases 2004; 10(12): 2088–2093.
– AGES Österreich: Zystische Echinokokkose, Fallzahlen 2024 (Stand 25.02.2025).
– Casulli A et al.: Unveiling the incidences and trends of alveolar echinococcosis in Europe: a systematic review from the KNOW-PATH project. Lancet Infectious Diseases 2025.
– Bundesministerium Soziales/Österreich: Fuchsbandwurm – alveoläre Echinokokkose, Stand 09.10.2025.






