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Wie die Wildkräuter zu mir kamen und warum ich dir davon erzählen möchte

Wie die Wildkräuter zu mir kamen und warum ich dir davon erzählen möchte

Ich liebe Wildkräuter. Nicht nur, weil ich sie essen kann, sondern weil sie mir eine ganz neue Welt eröffnet haben. Es gibt so unendlich viel über Wildkräuter zu entdecken. Und gerade diese Vielfalt liebe ich so. Pflanzen helfen mir nachhaltiger und selbstbestimmter zu leben, sie entspannen mich und unterstützen mich auf der Seelenebene. In diesem Artikel möchte ich dir gerne mehr davon erzählen, wie ich zu den Wildkräutern gekommen bin und warum sie mich nicht mehr loslassen. Ich hoffe, ich kann dich mit meiner Leidenschaft zu Wildkräutern anstecken.

Meine erste Wildkräuter Wanderung

Alles fing an mit einer kleinen Wildkräuter Wanderung. Eine Bekannte hatte mir davon erzählt und ich war sogleich Feuer und Flamme. Wir haben das Glück, dass wir in Düsseldorf einige richtig guten Wildkräuter Frauen haben. Und so haben wir eine Kräuterwanderung bei Celia Nentwig von Kräuter Sinn gebucht. Die übrigens absolut zu empfehlen ist.

Auf dieser kleinen Wanderung hat uns Celia 1,5 Stunden durch die Urdenbacher Kämpe geführt. Sie wusste gefühlt zu jeder Pflanze etwas Wissenswertes, märchenhaftes oder praktisches zu erzählen. Ich war total erstaunt über die Vielfalt. Aber vor allem bekam ich das erste Mal eine leise Ahnung davon, wie mächtig all dieses Wissen über unsere Wild- und Heilkräuter ist.

Die Wanderung hatte mich nicht mehr losgelassen und im folgenden Jahr machte ich meinen ersten Jahreskurs zur Wildkräuter Fachfrau an der Dortmunder Heilpflanzenschule Phytaro. Hier lernte ich die ersten Wildkräuter richtig zu bestimmen, mit ihnen zu kochen, wie ich meine eigene Hausapotheke aus bestimmten Wildkräutern herstellen kann und noch so viel mehr.

Und plötzlich folgte eine Ausbildung der Nächsten

Natürlich blieb es nicht bei diesem einen Jahreskurs. Mein Feuer für unsere Wildkräuter war längst gezündet. Und seit dem folgt nun jedes Jahr eine neue Jahresausbildung. Obwohl ich mir jedes Jahr sage, Melanie dieses Jahr machst du mal eine Pause. Funktioniet aber leider nicht. Der “Nachteil” dabei ist, dass man niemals auslernt und es so unglaublich viele Teilaspekte gibt.

Welche Wildpflanzen sind essbar? Wie erkenne ich Pflanzenfamilien und wie kann ich die Wildkräuter richtig bestimmen? Welche sind heilsam? Mit welchen Kräutern kann ich räuchern, Wie funktionieren Blütenessenzen? Welche Sagen und Märchen ranken sich um bestimmte Kräuter? Welche Wildkräuter galten als Zauberpflanzen? Welche Kräuter sind sogenannte Frauenkräuter und warum? Welche Pflanzen wurden hierzulande zu schamanischen und rituellen Zwecken verwendet? Ich könnte hier noch 100 weitere Fragen aufzählen aber ich möchte dir ja nur ein Gefühl davon geben, was sich zum Beispiel hinter einer einfachen Brennnessel versteckt.

Das meiste Wissen könnte ich mir auch selber beibringen, aber mir macht es einfach Spaß mit Gleichgesinnten in die Kräuterwelt einzutauchen und gemeinsam zu lernen. Es haben sich mittlerweile auch so schöne Freundschaften gebildet. Aber nicht nur das.

Ein Feuer war entfacht

Ich war tatsächlich immer auf der Suche nach dem einen ganz Großen. Das, wofür ich so richtig brenne und ganz und gar darin aufgehen kann. Ich war so lange auf der Suche und dann kamen die Pflanzen letztlich zu mir über eine spontan gebuchte Wildkräuter Wanderung. Zu Beginn war es nur ein Hobby. Aber ziemlich schnell habe ich gemerkt, dass mir das nicht reichen würde. Und so habe ich angefangen, mein Wissen hier über den Blog mit dir zu teilen. Workshops kamen dazu und du darfst mit Sicherheit darauf gespannt sein was noch kommen wird. Also ich bin es jedenfalls.

Das Wissen um unsere Wildkräuter liegt tief in uns

Es ist noch gar nicht so lange her, dass Wild- und Heilkräuter einen ganz anderen Stellenwert hatten. Unsere heute so unliebevoll genannten Unkräuter, die unverschämterweise auf englischen Rasen, Feldern und Gärten wachsen wollen, waren früher unsere Heilkräuter. Sie wurden verwendet, um Krankheiten zu heilen, man verwendete sie als Schutz- oder Wetterzauberpflanzen, es wurde mit ihnen geräuchert oder man hat sie zu rituellen Zwecken verwendet.

Einen besonderen Stellenwert hatten die Frauenpflanzen. Kräuterkundige Frauen wussten genau, welche Kräuter beispielsweise in einer Schwangerschaft förderlich sind, welche Kräuter die Geburt einleiten konnte aber auch, welche Kräuter eine Schwangerschaft abbrechen konnten. Das Wissen um unsere Wild- und Heilkräuter ist ein mächtiges Wissen. Und genau aus diesem Grunde wurden damals so viele “Hexen” und “Magier” von der Kirche verfolgt und verbrannt. Aber glücklicherweise wird das alte Wissen gerade überall wieder neu entdeckt.

Gesundheit fördern statt Krankheiten zu heilen

Für mich ist dieses Wissen so unglaublich wichtig da es mich selbst ermächtigt. Ich war noch nie ein Fan von Tabletten im Falle einer Erkältung, Husten oder Kopfschmerzen. Ich habe tatsächlich keine einzigen gekauften Medikamente in meiner Hausapotheke. Einzig meine Kräuter. Ich muss natürlich jetzt hier direkt dazu sagen, dass ich unsere Medizin überaus hilfreich finde. Aber ich würde mir wünschen, wenn unser Gesundheitssystem mehr darauf ausgerichtet wäre Gesundheit zu fördern statt Krankheit zu “heilen”.

Und hier sehe ich eben diesen großen Schatz an Wildkräutern als so wertvoll an. Denn mich unterstützen sie vor allem darin gesund zu bleiben und gar nicht erst krank zu werden. Mit einem Satz, das Wissen um die gesundheitlichen Vorteile von bestimmten Wildkräutern gibt mir eine viel größer Selbstverantwortung gegenüber meiner eigenen Gesundheit. Ich verlasse mich nicht auf eine Tablette. Stattdessen verlasse ich mich wieder auf mein eigenes Körpergefühl und frage mich, was ich jetzt wirklich brauche. Welcher Tee mir jetzt vielleicht gut tun würde oder ob es vielleicht auch einfach mal wieder etwas weniger Stress sein darf.

Wildkräuter bringen mich der Natur näher

Seit Anfang 2018 habe ich mich recht erfolgreich als Virtuelle Assistentin selbstständig gemacht. Zuvor habe ich bereits 1,5 Jahre nebenberuflich als VA gearbeitet. Für mich war ziemlich schnell klar, dass ich nicht für einen Angestellten Job geschaffen bin. Zum damaligen Zeitpunkt war dies für mich die beste Möglichkeit, mich selbstständig zu machen. Denn als VA konnte ich auf Fähigkeiten zurückgreifen, die ich bereits hatte.

Ich mache diesen Job echt gerne. Aber seit meinem ersten Job arbeite ich fast ausschließlich online. Heute habe ich die Freiheit, überall dort wo es Internet gibt arbeiten zu können. Nichtsdestotrotz sitze ich die meiste Zeit von dem Rechner, muss super viele unterschiedliche Dinge erledigen und habe oft Schwierigkeiten mich nur auf eine Sache zu konzentrieren. Immer wieder muss noch schnell ein anderer Job dazwischen geschoben werden. Daher ist es für mich unheimlich wichtig, zwischendurch richtig abschalten zu können.

Vielleicht kennst du das Gefühl. In der einen Sekunde bist du völlig gestresst, aufgedreht und weißt gar nicht, wo dir der Kopf steht. Und dann machst du einen kleinen Spaziergang durch den Wald und plötzlich geht der Puls runter, Entspannung löst den Stress ab. Du bist mit dem Kopf nicht mehr bei all den hundert Dingen die noch erledigt werden müssen, sondern im hier und jetzt. Mir geht es genauso, wenn ich rausgehe und durch die Natur streife. Mein Kopf ist dabei (natürlich) immer auf den Boden gerichtet damit ich ja keine Pflanze verpasse.

Besonders spüre ich diese beruhigende Wirkung der Pflanzen. Wenn ich mich bei Seminaren oder Workshops 2 oder 3 Tage am Stück ausschließlich mit den Pflanzen umgebe und beschäftige. Ich kann die aller stressigste Woche meines Lebens gehabt haben aber ab dem Moment wo ich beispielsweise bei meinem Seminarort ankomme, komme ich auch bei mir an.

Hier und jetzt findet alles statt

Pflanzen und die Begegnung mit der Natur sind für mich die Schlüssel um ins hier und jetzt zu kommen. Ich kann alles anderer ausblenden und bin nur noch da und sauge all das Wissen auf das mir die Pflanzen vermitteln. Für mich ist es die beste Methode um wirklich abschalten zu können. Um wirklich im Jetzt zu sein, um wirklich alles andere, das mich Beschwert für diesen Moment loszulassen. Und vielleicht ist es ja auch ein Weg für dich um bei dir anzukommen. Ein Versuch ist es auf jeden Fall wert.

Während ich hier schreibe, fallen mir immer noch mehr Gründe ein und ich würde wahrscheinlich noch morgen hier sitzen und schreiben um dir mitzuteilen, warum ich Wildkräuter und das Wissen über Wildkräuter für so wichtig und toll finde. Es gibt, aber noch einen ganz wichtigsten Punkt, der mir unglaublich am Herzen liegt. Seitdem ich mich so intensiv mit den Pflanzen beschäftige, wird mir immer bewusster wie wichtig und wie schützenswert unsere Natur ist.

Unsere Natur ist so schützenswert

Wenn ich mich in den sozialen Medien umschaue, dann lese ich so viel davon, wie du dich im Netz selbstständig machen kannst, schnell viel Geld verdienst und deinen Traum leben kannst. Das hat aber alles keinen Wert, wenn du erstens Krank wirst, weil dir dann nichts mehr bleibt. Und zweitens wenn wir weiterhin in so rasanter Weise unsere Erde so ausbeuten. Ich habe einfach die Hoffnung, dass immer mehr Menschen erkennen, wie schützenswert unsere Natur ist. Aber ich glaube auch, dass dieses Bewusstsein nur dann dafür erwacht, wenn man auch einen echten Bezug zur Natur und all den Lebewesen hat.

Auch deswegen habe ich hier diesen Blog. Ich möchte dir einfach so viel Wissen wie möglich an die Hand geben, damit du vielleicht hier und da einen neuen Impuls bekommst. Vielleicht selber mal eine Creme machst, die ganz ohne Chemie auskommt. Dich hier und da gesünder ernähren kannst weil du mehr und mehr Wildkräuter in deine Ernährung mit einbaust. Und vielleicht willst du irgendwann auch das alte Wissen über unsere Heilpflanzen für dich wieder entdecken. Ich glaube ja, das dies ein Wissen ist, das ohnehin noch in uns ist, weil es uns so lange begleitet hat.

Ich wünsche mir jedenfalls mit diesem Blog, dass ich deine Leidenschaft für Wildkräuter und all die Schätze unserer Natur entfachen kann. Schreibe mir auch sehr gerne, wenn du noch mehr über bestimmte Themen wissen möchtest. Von mir wird es bald auch mehr zu lesen geben zu Themen wie Blütenessenzen, zum Wesen der Pflanzen, zu Pflanzenritualen und allgemein zu all den magischen Themen rund um Pflanzen.

Ich danke dir sehr, dass du den Artikel bis hierher gelesen hast und hoffe so sehr, dich mit meiner Pflanzenfreude anzustecken. Alles Liebe, deine Melanie

Herbalicious - Heilpflanzenpädagogin Melanie Rieken aus Düsseldorf

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Disclaimer: Aus rechtlichen Gründen muss ich darauf hinweisen, dass ich weder Ärztin noch Kosmetikerin bin. Die bereitgestellten Informationen dienen nicht der Selbstdiagnose. Der Besuch dieser Seite ersetzt auch nicht den Besuch bei einem Arzt oder Therapeuten. Die Inhalte dieser Seite dienen ausschließlich der Information und stellen in keiner Weise ein Heilversprechen dar. Beim Nachmachen meiner Rezepte liegt die Verantwortung bei dir.

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