Altes Wissen und Rituale

Die sechste Rauhnacht – tue dir etwas Gutes

Die sechste Rauhnacht - Selbstliebeund Gedenken an unsere Ahnen
YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Die 6. Rauhnacht – Selbstliebe

 
Die Rauhnächte sind eine besondere Zeit unserer Ahnen zu gedenken. Da die Verbindung zur geistigen Welt in dieser Zeit besonders intensiv ist, können wir unsere Ahnen vielleicht spüren. Eine wunderschöne Art unserer Ahnen zu gedenken, ist es einen Ahnenteller für sie zuzubereiten.
 
In vielen Kulturen ist es ganz normal, den Verstorbenen in Form von Opfergaben zu gedenken. Hierzulande gibt es vor allem kirchliche Feiertage wie den Totensonntag. Wir können jedoch viel häufiger und unabhängig von diesen Feiertagen unseren Ahnen unsere Aufmerksamkeit schenken.
 
Gerade in den Rauhnächten ist es besonders schön auf diese Art und Weise in Kontakt mit ihnen zu treten. Und wer weiß, vielleicht hat der ein oder andere Ahne eine Botschaft für dich. Du kannst deine Ahnen auch um Rat oder Unterstützung für ganz konkrete Dinge bitten.
 

Der Ahnenteller

In vielen Teilen Süddeutschlands, Österreich und der Schweiz wurde das Gedenken an die Verstorbenen in den Rauhnächten besonders zelebriert. Man hat Kerzen für sie aufgestellt, bewusst an sie gedacht oder Zimmer besonders dekoriert.
 
Eine sehr schöne Art, die ich in diesem Jahr kennenlernen durfte, ist das Herrichten eines Ahnentellers. Hierfür benötigst du einen Teller und essbares wie Nüsse, essbare Blüten, Obst und Gemüse.
 
Suche dir nun draußen einen schönen Platz. Wenn du selber keinen Garten oder Balkon hast, dann kannst du dir alternativ auch einen Platz im Stadtpark oder nahe gelegenen Wald. Am schönsten ist es jedoch, wenn es ein Platz ist, der ganz in deiner Nähe ist.
 
Stelle den Teller an eine geschützte Stelle und wenn du darfst, stelle noch ein Licht daneben. Grabkerzen eigenen sich hierfür besonders gut. Wenn du magst, kannst du ein Gebet für deine Ahnen sprechen oder den Platz, an dem du den Teller aufgestellt hast, besonders schmücken.
 

Das kleine Volk

 
Es wird gesagt, dass in der Nacht die Ahnen kommen und die Gaben des Tellers genießen. Auch das kleine Volk, Feen, Gnome und andere Geistwesen werde sich an deinem Teller laben. Vermutlich aber werden sich einige Tiere über die Speisen auf dem Ahnenteller freuen. Daher ist es wichtig, dass du wirklich nur essbares auf den Teller tust.
 
Nimm dir in den kommenden Tagen immer mal wieder Zeit den Platz, den du für deine Ahnen geschaffen hast zu besuchen. Lausche in die Stille hinein und tauche ein tun die Erinnerungen an deine Ahnen. Vielleicht empfängst du auf diese Art die ein oder andere Botschaft von ihnen. Achte dabei auf deine Gedanken aber auch auf deine Gefühle und auf das, was um dich geschieht.
 

Erinnere dich an deine Wurzeln

Einen schönen Spruch habe ich von Heidi Brunner gelernt:
 
Das Wissen deiner Ahninnen
Trägst du in dir
Die Weisheit deiner Ahninnen
Leuchtet in dir
Erinnere Dich
Erinnere Dich
 
Dieser Spruch macht deutlich, dass es nicht nur darum geht, deiner Ahnen zu gedenken, sondern dich auch auf deine Wurzeln zu besinnen. Erinnere dich daran, dass hinter dir eine große Kraft steht, die Kraft deiner Ahnen und dass du das Wissen deiner Ahnen ebenfalls in dir trägst.
 

Schenke dir Selbstliebe

In der 6 Rauhnacht möchte ich dich an etwas sehr Wichtiges erinnern – an die Selbstliebe.
Es gibt ganze Bücher und Blogs, die sich mit diesem Thema befassen. Ich bin fest davon überzeugt, dass du den Schlüssel zu innerem Glück über die Selbstliebe finden kannst.
 
Auf einmal hörst du auf, nach Anerkennung im Außen zu suchen. Du machst dich nicht länger abhängig von der Bestätigung anderer Menschen denn du weißt, dass du gut bist so wie du bist. Selbstliebe kommt ganz sicher nicht über Nacht.
 
Aber es gibt schon ein paar wenige einfache Dinge, mit denen du anfangen kannst, Selbstliebe zu praktizieren. Und die Vorbereitungen hierfür kannst du heute treffen.
 

Was kannst du dir Gutes tun?

Am heutigen Tag möchte ich dich dazu anregen, dir eine Liste von all den Dingen zu erstellen, die dich stärken und die dir guttun. Nimm dafür wieder dein Büchlein zur Hand und schreibe alles auf, was du selbst für dich tun kannst. Mach dich hierbei nicht abhängig von anderen Menschen.
 
Auf der Liste können Dinge stehen, wie zum Beispiel regelmäßig Sport machen, dir eine Massage zu gönnen, einen Waldspaziergang zu machen, ins Museum gehen, dir Zeit für ein guten Buch nehmen, einen Saunaabend einzulegen…einfach alles, was dir so richtig viel Spaß macht und was dir wirklich so richtig guttut.
 
Sei es dir wert, dir diese Zeit zu nehmen und dich um dich und dein Wohlbefinden zu kümmern. Und vor allem mach die Liste so lang wie es nur geht. Schreibe einfach alles auf, was dir Freude macht. Dinge die du ganz einfach umsetzen kannst aber auch große Dinge, für die du ein bisschen sparen oder dir mehr Zeit nehmen darfst.
 
Ziel dieser Liste ist es, dass du einen reichen Schatz an all deinen Lieblingsaktivitäten bereit hast. Im besten Falle nimmst du dir im kommenden Jahr jeden Tag Zeit, dir etwas Gutes zu tun. Um aber überhaupt mal anzufangen, reicht es am Anfang, dir einmal in der Woche etwas von dieser Liste zu nehmen und es dann einfach zu tun.
 

Eine Liste voller Glück 

Auch diese Liste solltest du immer in Sichtweise haben. Denn im Alltag vergessen wir vor allem erst einmal uns, um uns selber zu kümmern. Vielleicht magst du dir auch gleich eine feste Zeit in deinem Kalender für deine me-time eintragen. Vereinbare ein Date mit dir, an dem du nur das machst, worauf du Lust hast.
 
Ich muss gestehen, dass ich bereits bei dem Gedanken richtig gute Laune bekomme. Ich hoffe sehr, dass dich die heutige Aufgabe ebenfalls dazu inspiriert, dir eine gaaaaaaaanz lange Liste zu erstellen und noch viel wichtiger, dass dich diese Liste so oft wie nur möglich im kommenden Jahr daran erinnert, dir selber etwas Gutes zu tun und so mit sehr viel Spaß sehr viel tust, um in die Selbstliebe zu kommen.
 
Wie immer danke ich dir von Herzen dafür, dass ich dich durch die Rauhnächte begleiten darf und meine Inspirationen mit dir teilen kann. Ich wünsche dir einen wunderschönen Tag und alles Liebe. Deine Melanie

Erstelle deine eigene Hausapotheke ​

Erstelle mit Wild- und Küchenkräutern deine eigene Hausapotheke. Im Booklet findest du unter anderem Rezepte für Nasenspray, Salbe und das Meister Tonikum. Neugierig? Dann hol dir jetzt die Rezepte. 

Disclaimer: Aus rechtlichen Gründen muss ich darauf hinweisen, dass ich weder Ärztin noch Kosmetikerin bin. Die bereitgestellten Informationen dienen nicht der Selbstdiagnose. Der Besuch dieser Seite ersetzt auch nicht den Besuch bei einem Arzt oder Therapeuten. Die Inhalte dieser Seite dienen ausschließlich der Information und stellen in keiner Weise ein Heilversprechen dar. Beim Nachmachen meiner Rezepte liegt die Verantwortung bei dir.

Noch ein kleiner Hinweis für dich vorab. Ich nutze teilweise Affiliate Links. Dies sind sogenannte Werbe-Links zu Produkten die ich selber kenne und mit bestem Gewissen weiter empfehlen kann. 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.